Mein Newsletter für dein Design ist da

Anmeldung zum Design Doctors Newsletter

26 Jahre Designerin, 16 Jahre Design Doctors, unglaublich zahlreiche und vor allem schöne Design-Projekte und eine wahnsinnig große Menge Vergnügen. Das ist ja mal ein ziemlich gutes Resümee, oder? Mittlerweile habe ich so viel Erfahrung in meinem Business und viele gute Tipps für alle grafischen Lebenslagen, dass es Zeit wird, diese auch einmal ganz gebündelt in einem Newsletter zum Thema Design zu teilen. Wertvolles Know-How, kurz und knapp und schön in Form gebracht.

Den Anfang hatte ich bereits mit meinem gleichnamigen Blog gemacht, aber nicht jeder hat die Zeit dort regelmäßig vorbei zu schauen, um nach neuen Beiträgen zu suchen. Deshalb wird es von mir ab sofort auch einen kostenlosen Newsletter mit Nachrichten aus der Praxis geben:
 
Grafik-Tipps für Nicht-Grafiker und Inspiration in Sachen Design. Maximal einmal im Monat frisch ins E-Mail-Postfach. Der Newsletter mit ganz praktischen Tipps für gutes Design im eigenen Unternehmen. Mit handfesten Empfehlungen und guten Erklärungen. Von WordPress bis PDF, von Datenschutz bis Grußkarten.

Denn eins ist ja mal klar: unsere Welt und unser Business werden immer komplexer. Da hilft es doch schon sehr, sich die relevanten Informationen einfach schön gefiltert zusammenfassen zu lassen. 

Interessiert? Dann geht es hier entlang zur 
Newsletter-Anmeldung.

Herzliche Grüße aus der Praxis,
 
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Neu im Homeoffice – Tipps zur Umstellung

 

Schreibtisch im Homeoffice

Ich habe in den letzten Tagen überlegt, welche Erfahrungen ich im Moment weitergeben kann, um andere auf meine Weise zu unterstützen. Während meine Familie und ich uns hier zuhause gestern neu eingerichtet haben, weil wir nun alle drei im Homeoffice sitzen, ist es mir dann eingefallen. Für mich ich das Arbeiten zuhause seit 16 Jahren Alltag. Mit allen Herausforderungen und Vorteilen. Während viele jetzt ziemlich improvisieren müssen – wenn das Arbeiten im Homeoffice überhaupt möglich ist – habe ich das Glück, bereits ein komfortables eigenes Arbeitszimmer zu haben. Dennoch habe ich ein paar grundlegende Tipps, die schon die Umstellung auf das Arbeiten im Homeoffice erleichtern können. Hier sind sie:

Ein fester Platz für das eigene Homeoffice

Die Möglichkeit, auf der Couch zu sitzen und von dort aus zu arbeiten ist unheimlich verlockend, setzt aber eine ziemlich große Selbstdisziplin voraus. Kann man sich für den Anfang sparen, um es sich leichter zu machen, solange man noch keine Routinen hat. Daher gilt: ein fester Platz mit allen nötigen Dingen – von Steckdose, Tisch, genug Licht und wenn es geht auch Ruhe – ist eine echte Basis. Spart tägliche Suchereien und Diskussionen mit Familienmitgliedern.

Anziehen!

Natürlich kann man prima im Pyjama arbeiten. Dann verschwimmen aber ganz schnell die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit. Wie soll ich mich dann konzentrieren und wie auch wieder abschalten können? Wie merken meine Mitbewohner, ob ich arbeite oder ansprechbar bin? Also: am besten immer so anziehen als würde man zur Arbeit gehen. Außerdem: wie schnell ist mittlerweile mal eben ein Videomeeting angesetzt und will ich dann wirklich ungekämmt vorm Rechner sitzen?

Die eigene Festung verteidigen

Familie und Homeoffice bzw. Selbstständigkeit unter einen Hut zu bekommen ist gar nicht so leicht, aber Kinder ab einem gewissen Alter können auch lernen, zu verstehen, dass es feste Zeiten gibt, in denen die Bürotür zu bleibt – außer in dringenden Fällen (die es allerdings unbedingt zu definieren gilt).

Ansonsten muss auch für Außenstehende klar kommuniziert werden, dass man arbeitet. Wirklich arbeitet. Und dass Dinge wie „Ich will nur mal kurz fragen“ und „Kannst du nicht mal eben, du bist doch zuhause“ auch sehr sehr häufig warten können. Der Teil ist hart, weil man klare Grenzen ziehen muss. Aber häufig ist den anderen garnicht bewusst, dass sie nicht die einzigen sind, die „mal eben…“, sondern dass es sich manchmal ganz schön summiert und schwupps, ist die wertvoll freigehaltene Arbeitszeit weg.

Planen

Für uns als Familie ist die Situation auch neu, dass nun erst einmal alle zuhause arbeiten oder lernen. Wir haben gemeinsam ein paar Regeln aufgestellt und stimmen uns auch jeden Morgen ab, was dran ist. Wir legen fest, wer wann Hilfe benötigt, seine Ruhe braucht, wann wir Dinge gemeinsam tun und wer welche Aufgaben erledigt. Auch wenn ich alleine arbeite, plane ich meine Aufgaben ziemlich genau ein. Das geht zum Beispiel mit digitalen Kalendern (gut auch zur Abstimmung von Familienterminen) und Online-Planungstools wie Asana. Oft reicht da die kostenlose Basisversion aus.

Zeit für mich

Es ist sehr hilfreich, gewisse Routinen zu etablieren und einen Rahmen mit möglichst festen Arbeitszeiten und Aufgaben aufzubauen. Da gehören dann auch kleine Pausen zu. Die ergeben sich im Büro mit Kollegen ja häufig ganz von selbst. Im Homeoffice lassen sich dagegen ganz individuelle Pausen einbauen – das reicht vom kleinen Spaziergang bis zur kurzen Yogarunde. Aber Vorsicht: die Freiheit erfordert auch Disziplin, um wieder zur Arbeit zurück zu kehren.

Die Möglichkeit, ständig arbeiten zu können führt ganz schnell dazu, dass auch das Gefühl von Feierabend verloren geht. Und egal, wieviel Spaß die eigene Arbeit macht, ein klares Ende der Arbeitszeit ist wichtig. Das heißt dann konkret: Türe zu, Businesstelefon aus, keine Email-Benachrichtigungen mehr.

Ich hoffe, es sind ein paar hilfreiche Tipps dabei. Zusammengefasst geht es in erster Linie um Freiheit, Flexibilität und Disziplin. Und dazwischen liegen all die Möglichkeiten, die das Arbeiten zuhause so bieten kann: Familie und Arbeit miteinander zu vereinbaren, seinen eigenen Rhythmus finden und seine Arbeit nach den eigenen Regeln einteilen und entwickeln.

Rechthaberei #2: Bilderklau – Urheberrecht bei der Verwendung von Fotos

Die Sache mit dem Bilderklau – Urheberrecht

Was muss ich beachten, wenn ich Fotos verwende? Ich möchte gerne ein wenig zum Thema Urheberrecht von Bildern sensibilisieren und einige Tipps zu geben, wenn es um die Verwendung von Fotos im kommerziellen Bereich geht.

Die zwei Seiten der Medaille

Als Designerin nutze ich von anderen geschaffene Bilder und schaffe ebenso eigene Werke (und verdiene mein Geld damit)  – daher sind mir beide Seiten vertraut. Einerseits ist es manchmal wirklich mühsam, alle rechtlichen Vorgaben zu berücksichtigen und sich durch den Dschungel der trockenen Informationen zu kämpfen. Andererseits weiß ich sehr genau: in einer Fotografie stecken üblicherweise eine Menge Arbeit, eine gute Ausrüstung, die nötige Erfahrung und eine Idee, die bezahlt und durch eine Namensnennung respektiert werden. Durch das Internet sind Bilder sehr schnell zugänglich und „kopieren und einfügen“ suggeriert eine unbegrenzte und freie Verfügbarkeit. Um den Wert dieser Werke zu schützen, gibt es das Urheberrecht.

Bilder sind automatisch durch das Urheberrecht geschützte Werke

Fotografien sind urheberrechtlich geschützte Werke – übrigens ist es dabei tatsächlich egal, wie gut oder wie schlecht dieses Bild ist. „Das kann ich auch.“ oder „Das ist ja nicht besonders professionell.“ schützt nicht vor Abmahnungen, falls ein solches Bild unerlaubt verwendet wird. Auch die Aussage „Da war aber kein ©“ legitimiert keinen Bilderklau. Das Copyrightzeichen ist nicht nötig, um ein Bild zu schützen.
Recht lange schon hält sich auch das Gerücht, dass man auf Facebook veröffentlichte Fotos frei kopieren und für eigene kommerzielle Zwecke verwenden darf. Das ist so nicht richtig und könnte durchaus rechtliche Konsequenzen haben.

Nutzungsrechte vereinbaren

Die Urheberschaft eines Werkes ist nicht übertragbar – der Urheber bleibt immer Urheber und kann ausschließlich Nutzungsrechte für ein Bild einräumen. Das bedeutet, dass ich, wenn ich ein Bild für Unternehmenszwecke nutzen möchte, den Urheber (zum Beispiel die Fotografin) um eine (schriftliche) Genehmigung zur Veröffentlichung bitte. Bei dieser Bestätigung der Nutzungsrechte sollte festgelegt sein, für welchen Zweck bzw. in welchen Medien das Bild eingesetzt werden darf und in welcher Form der Urheber genannt werden will.

Urhebernennung beachten

Die Nennung des Urhebers „direkt am Werk“ ist eine übliche Vorgehensweise. Es sei denn, es ist ausdrücklich etwas anderes vereinbart. Die Standard-Empfehlung ist daher ein Vermerk direkt unterhalb des Fotos – üblicherweise auch mit dem entsprechenden Link. Zum Beispiel: „Foto: Anja Tödtmann – www.design-doctors.de“. Bildportale, bei denen man Bilddaten und Nutzungsrechte kaufen kann, legen oft ganz genau fest, wie dieser Hinweis lauten soll.

Social Media Freigabe beachten

Nicht alle Bilder, deren Nutzungsrechte man kaufen kann, haben ein sogenannte Social Media Freigabe. Das bedeutet, dass die Fotos zwar in Drucksachen verwendet, nicht jedoch auf Facebook, Instagram, etc. geteilt werden dürfen. Der Grund ist nachvollziehbar: viel zu schnell ist ein Copyrightvermerk verschwunden und das Bild vervielfältigt und in den Weiten des Web geteilt. Möglicherweise auch für Zwecke verwendet, die man selbst nicht gut heißt.
Bei manchen Anbietern ist das Teilen in Social Media erlaubt, wenn das Bild eine bestimmte Größe nicht überschreitet und der Urheberhinweis untrennbar direkt in das Bild integriert wird.

Bildportale

Wer keinen Fotografen für individuelle Bilder beauftragen kann oder will, sucht üblicherweise bei Bildportalen nach passenden Fotos oder Grafiken. Wichtig: die richtige Lizenzform wählen und genau kontrollieren, was bei der Verwendung erlaubt ist (Bearbeitung (Größenänderung, Farbe, etc.), Social Media Veröffentlichung, Weitergabe an Dritte, bestimmte limierte Auflagenhöhen bei Drucksachen, weltweite Nutzung oder regional).

Kostenloses Bildmaterial

Viele Bilder sind auch als kostenlos nutzbar gekennzeichnet. Hier ist zu beachten, ob es nur für die private oder auch die kommerzielle Nutzung gilt und wie der Urheber gekennzeichnet werden möchte. Dann sind die Möglichkeiten riesig. Vorteil: es finden sich zahlreiche professionelle Fotografien, die deutlich besser als selbst gemachte Schnappschüsse sind und dennoch keine Kosten verursachen. Nachteil: sie passen oft nicht ganz genau zu dem, was man eigentlich sucht und wirken dadurch schnell austauschbar. Die berühmte blonde Dame mit dem Telefon am Ohr ist ein schönes Beispiel für unpersönliche Austauschbarkeit. Möglicherweise jedoch besser als gar kein Foto.

Fazit

Hört sich kompliziert an? Ist aber letztendlich nur gerecht. Schließlich wollen Sie auch nicht, dass jemand Ihre Arbeit ungefragt und unbezahlt verwendet. Das ist in etwas so, als würden Sie als Koch Ihre Rezepte verschenken oder als Autorin Ihr Buch als eBook frei kopierbar machen.

Um es zum Schluss mal einfach auf den Punkt zu bringen:

Verwenden Sie nur Bilder, die Sie entweder:

  • selbst gemacht haben – in einer ausreichend professionellen Qualität versteht sich
  • für deren Nutzung Sie bezahlt haben oder
  • für deren kostenfreie Verwendung Sie eine schriftliche Erlaubnis erhalten haben.

Beachten Sie dabei die Vorgaben für Urhebernennung und die Einschränkungen bei der Veröffentlichungsart.

 

Ich bin keine Rechtsanwältin und dieser Beitrag ist auch keine Rechtsberatung. Wer detaillierte Fragen zum Thema hat oder rechtssichere Aussagen benötigt, sollte sich einen Fachanwalt suchen.

Weiterführende Informationen zum Thema „Bilder auf Webseiten nutzen“ zum Beispiel bei eRecht24

Wie bekomme ich die besten Business-Fotos von mir?

Wie entstehen die besten Business-Fotos?
Wie läuft eigentlich ein Business-shooting ab?

Diese Fragen hat mir die großartige Tanja Deuß von knusperfarben beantwortet. Und dabei sind gleich so wunderbare Fotos von mir entstanden. So sehen professionelle Business-Fotos aus! Das war ein unglaublich guter, produktiver und witziger Tag mit ihr. Ich denke, die Ergebnisse sprechen für sich. Hier kommt Tanjas Gastbeitrag und ein guter Einblick in ihre Arbeit als Fotografin.


 

Text und Fotos: Tanja Deuß

Ich möchte versuchen, euch hier beispielhaft anhand der Bilder von Anja zu erklären, wie meine Shootings ablaufen. Auch, was IHR dazu beitragen solltet. Denn so ein Shooting ist nicht nur Sache des Fotografen und sehr viel mehr als sich nur hinzustellen und abgeknipst zu werden. Ihr könnt es als Beispiel für Einzelunternehmer sehen. Firmenportraits und Business-Begleitung ist noch mal etwas anderes.

DAS VORGESPRÄCH
Anja kontaktierte mich irgendwann im März und wir trafen uns auf einen Tee und Kuchen, bzw. Croissants, bzw. noch mehr Kuchen. :o) Für ihre neue Website brauchte sie Bilder von sich. Und hier solltet ihr schon einmal hellhörig werden. Ja, wir TRAFEN uns. Das ist wichtig und richtig. Nicht nur bei Hochzeitsfotografie sollte man sich grün sein. Auch bei einem größeren Business-Shooting. Eigentlich bei jedem Shooting. Das ist natürlich etwas schwierig, wenn man nicht um die Ecke wohnt aber dafür gibt es ja dann zur Not auch Skype.

ZUSAMMEN EINGROOVEN
Ich konnte so auch ihre wunderschöne Wohnung in Augenschein nehmen und war sofort Feuer und Flamme für ihren superdupertollen Holztisch und die vielen Kleinigkeiten. Hach – wenn Kreative sich treffen. Traumlocation! Herrlich. Anja hat ein sehr gutes Auge für die kleinen Details. Denn sie ist nicht nur Designerin, Webseitenmacherin und Mama sondern auch Illustratorin. Ihr Label nennt sich: Hasenfuss – graphisches Kabinett. Hier geht es zum Instagram-Account. Ich persönlich habe mich ja in das Zitronenmädchen verliebt. Aber ich schweife ab.

DIE INTENTION und DIE EINSATZGEBIETE
Wenn ihr Business-Bilder plant, solltet ihr euch klar darüber werden, wie ihr euch genau in den Bildern sehen möchtet. Wer seid ihr? Powerfrau? Alpha-Männchen? Mega-Manager/in? Kumpel-Blogger/in, Business-Queen? Spiritueller Tantrameister? Wie arbeitet ihr? Wie möchtet ihr wahrgenommen werden? Hart oder zart? Habt ihr vielleicht mehr als eine Seite, die ihr zeigen möchtet?

Anja wollte mehrere Seiten zeigen. Wir überlegten uns 2 Locations innerhalb des Hauses, die Bildaussagen und was alles dazu gehört. Wir redeten über Accessoires im Bild (weniger ist mehr) und über die Einsatzgebiete der Bilder. Es gibt sehr viel zu beachten. Gerade, wenn ihr neu an den Start geht. Nicht jedes Bildformat eignet sich für alles. Als Fotografin möchte ich das immer vorher wissen, denn so kann ich mich darauf einstellen und z. B. zwischendurch ein Bild für einen Facebook-Header schießen. Die sind sehr breitformatig und es gibt Tricks und Kniffe, wie man sie optimal hinbekommt.

Natürlich haben wir uns festgequatscht. Nicht so sehr wegen des Shootings, sondern weil es so viele gemeinsame Themen gab. Typografie, Design und Layouts.

DER SHOOTING-TAG
Er kam und Anja war perfekt vorbereitet. Mehrere Outfits, leichtes Make-Up, dezenter Schmuck. Die Location war frei geräumt, ich konnte mich ausbreiten, Licht setzen und mir dabei schon Gedanken über das erste Motiv machen. Bis alles richtig ist, kann es schon mal dauern. Also werdet nicht ungeduldig, wenn ich auch noch das letzte Fizzelchen richtig machen möchte. Am Ende zahlt sich jeder Millimeter aus. Das sind die Ergebnisse der ersten Runde:


Einfach gar nicht so sehr auf mich als Fotografin achten, sondern, frei nach Astrid Lindgren, aus dem Fenster schauen und den Gedanken nachhängen.
Das klappt natürlich nicht auf Anhieb und wir mussten uns ja auch erste ein wenig “einschießen”. *ggg


So weit, so gut. Jetzt ging es an das schauspielerische Talent (Teil 1). “Mach mal was. Schreiben, Zeichnen oder Erzählen.” Meist fange ich dann an, um euch herum zu laufen. Lasst euch nicht irritieren. Ich suche nur neue Perspektiven. Es kann durchaus sein, dass ich mich flach auf den Boden lege, auf Stühle klettere, mich verrenke und hinterher “Aua” sage. Aber das Bild ist im Kasten.


Ein bisschen mehr Action, bitte.


Genau. :o)


Und nun bitte einmal umziehen. Bühne frei für “Schauspielerisches Talent Teil 2″. “Tu mal so, als ob ich dein Publikum wäre.” Was wir uns noch so alles vorgestellt haben, bleibt geheim.

„Was machst du noch so, wenn du Vorträge hältst?” Antwort: “Großartig sein und auf Tische steigen. YEAH!”


Und so  kommt Stück für Stück das, was ich so mag. Der persönliche Einsatz. Neue Ideen. Entwickelt aus der Situation. Natürlich gebe ich auch Anweisungen. Aber was ihr mir anbietet, ist immer der Motor.



Cool, oder?

Ihr seht, ihr müsst Einsatz zeigen. Mitdenken, einfach machen. Die Kamera und ich werden die Momente fangen, wo ihr ganz in eurem Element seid. Und das erkennt ihr dann auch auf den Bildern. Ganz einfach ist das nicht. Es ist in der Tat für manche ein Sprung über den eigenen Schatten und ins kalte Wasser. Aber es macht Spaß und ist oft verrückt und spielerisch und vielleicht lernt ihr euch auch ein bisschen besser kennen. Das optimale Bild ist dann meist schon im Kasten.


Aber da war ja noch was. Die andere Location und etwas mehr in Richtung Hasenfuss – graphisches Kabinett. Gleiches Spiel, neues Glück. Licht, ausprobieren, Utensilien hier, verschieben der Bilder da (das Zitronenmädchen MUSS ins Bild!!!).


Und dann hatten wir auch hier das optimale Bild gefunden. Bämm!


So ein Shooting kann durchaus mehrere Stunden dauern. Und darauf müsst ihr euch einstellen. Model für einen Tag zu sein ist kein Zuckerschlecken. Anweisungen umzusetzen auch nicht. Nur wenn ihr mitmacht, können gute Bilder entstehen. Aber lasst euch nicht abschrecken. Ich hab noch jeden locker bekommen. So ist er eben, unser Job. Love!

ERSCHÖPFT ABER GLÜCKLICH
Und weil der Tag so schön war, mussten wir natürlich auch noch ein bisschen albern werden. Zitronenmädchen eben. :o)

Tanja und Anja und winken in die Kamera! Oder so ähnlich. *ggg


 

Danke, liebe Tanja für den schönen Einblick in deine Arbeit! Wer jetzt inspiriert ist und das Thema Business-Fotografie gerne direkt für sich umsetzen möchte, meldet sich einfach bei Tanja unter info@knusperfarben.de

Werben ohne Reue: 5 Tipps für Ihre Werbung

Ist dein Logo logisch? Von gutem Logodesign.

Kann man die Qualität und Wirksamkeit eines Logos wirklich prüfen? Oder ist es doch einfach Geschmackssache? Wann funktioniert ein Logo wirklich gut? Eine Qualitätsliste für dein Logo.

Es ist einfach.

Bringt dein Logodesign dein Unternehmen auf den Punkt? Weniger ist wirklich, wirklich mehr. Wenn du dein Business auf eine Kernaussage reduzieren kannst, entsteht ein wiedererkennbares Logo, das nicht zu komplex ist. Klar und selbstbewusst. Und tatsächlich ist dies eine der größten Herausforderungen und ein echter Prozess: es einfach aussehen zu lassen.

Es ist einzigartig.

Zugegeben, das ist nicht gerade leicht. Es gibt so verlockend viele Möglichkeiten: ein fertiges Logo kaufen, selbermachen, kopieren – ein straffes Budget lässt das alles in Betracht ziehen. Wirklich einzigartig wird das Logo jedoch erst, wenn du auch ein echtes Konzept entwickelst. Nur schön genügt nicht, selber bauen birgt ungeahnte Überraschungen bei Druck und Verwendung und kopieren kann teuer werden. Dein Logo muss also genau auf dich zugeschnitten sein.

Es wirkt.

Es kann dein Unternehmen, dein Produkt, deine Dienstleistung eindeutig von anderen abheben – und das schon auf den ersten Blick.

Es spricht Ihre Zielgruppe an.

Dein Logo sollte dir gefallen, klar, aber wie sieht denn eigentlich deine Zielgruppe aus? Spricht dein Logo genau deine Kunden an oder nur dich persönlich, weil du deine Lieblingsfarbe gewählt hast?

Es ist flexibel und skalierbar.

Ein Logo sollte universell einsetzbar sein. In verschiedenen Größen, Formaten und Drucksystemen. Möglicherweise auch in Graustufen. Designer arbeiten dafür im Vektorformat.

Es nutzt eine passende und gut lesbare Schriftart.

Tatsächlich gibt es unendlich viele Schriftarten jenseits der üblichen Officevarianten. Eine individuelle, aussagekräftige Schrift, passend, lesbar und gut ausgeglichen ist eine wichtige Grundlage.

Es setzt das Grundprinzip deiner Arbeit gestalterisch um.

Bewegung, Kraft, Energie, Beratung, Konstruktion, Ruhe – ein gutes Logo kann diese Dinge visuell transportieren. Ohne viel erklärende Worte.

Du liebst es.

Dein Logo ist die Basis deiner visuellen Kommunikation. Du solltest dich also damit identifizieren können. Keine halben Sachen. Kein „Lasse ich später mal richtig machen.“ Es sollte ganz genau zu dir passen und genauso professionell sein wie du selbst. Dann kann es wirklich wirken.

Tja, und wie erkenne ich jetzt im Detail, ob mein Logo eins der Guten ist?

Hier ist meine Checkliste als kleine Gedankenstütze. Aber wie es auch im wahren Leben so ist: Ausnahmen gibt’s immer und nicht jedes gute Design befolgt rigoros alle Regeln und funktioniert dennoch.

• Das Logodesign bringt das Unternehmen auf den Punkt.
• Es hat eine klare Kernaussage.
• Es spricht die Zielgruppe an.
• Es funktioniert in unterschiedlichen Größen.
• Es besteht aus höchstens zwei passenden Schriftarten.
• Es hat einen transparenten Hintergund.
• Es hat ein durchdachtes Farbkonzept.
• Alle verwendeten Elemente sind unverzichtbar.
• Die Schrift ist ausgewogen und in allen benötigten Größen lesbar.
• Die Markenrechte anderer werden beachtet (gibt es den Namen, den Slogan oder die Bildmarke als geschütztes Zeichen?).
• Die Reinzeichnung ist druckoptimiert.

Und? Ist dein Logo logisch?

Wer sind Sie denn oder: wie gutes Design wirkt

Wer sind Sie denn?

 

Wirklich gutes Kommunikations-Design ist nicht nur schön, sondern immer auch hochwirksam.

Wer bist du? Was tust du? Worin unterscheidest du dich von allen anderen? Und was macht dich zum Profi?

Wer sich diese(n) Fragen stellt, schafft eine gute konzeptionelle Basis, auf der eine unverwechselbare und professionelle Gestaltung aufbauen kann. Nur so kommt deine Botschaft bei deiner Zielgruppe an. Ein Logo muss tatsächlich logisch sein und dein Business auf den Punkt bringen. Je klarer und einfacher, desto besser. Eine Broschüre braucht Übersicht, ein eindeutiges Kommunikations-Ziel und ein gutes Corporate Design als roten Faden. Wirksames Webdesign hat eine gute Struktur und lässt auf den ersten Blick erkennen, worum es bei dir geht.

Also: was genau ist dein Business? Was macht dich aus? Und wie sieht dein idealer Kunde aus?

So beginnt üblicherweise die Arbeit mit meinen Kunden an einem Logo, einer Broschüre, einer Website. Dafür gibt es Zeit an meinen großen Tisch oder in einem persönlichen Videogespräch, meine Erfahrung und eine ganze Menge bohrender Fragen. Denn eins ist sicher – die so erarbeiteten Grundlagen sind ganz entscheidend für dein gesamtes visuelles Erscheinungsbild und kommen so dann auch für zukünftige Projekte immer wieder zum Einsatz.

Das Ergebnis ist eine klare und konsequente visuelle Kommunikation nach außen. Ein Erscheinungsbild, das genau zu dir und deinem Business passt und es deinen Kunden leichter macht, dich zu finden und dir zu vertrauen. Dieses Design ist dann viel mehr als „schnell mal schön“. Es hilft, die richtige Zielgruppe anzusprechen und aus deinem Unternehmen eine Marke mit hohem Wiedererkennungswert zu machen. Das macht Kommunikationsdesign zu einer echten Investition – und nicht nur zu einer lästigen Ausgabe.

6 Tipps für die erfolgreiche Arbeit mit Designern – genauer gesagt, mit mir

Kommunikation ist alles. Klar, dass ich das sage. Ich bin schließlich Kommunikationsdesignerin. Wer zum ersten Mal einen Designer beauftragen möchte, hat möglicherweise keine Idee, wie so etwas ablaufen kann. Dazu gibt es hier jetzt ein paar Tipps. Für eine gute Zusammenarbeit, für einen ersten Überblick, was Sie erwarten können und für den Einblick in meine Arbeitsweise.

1 | Der Start

Setzen Sie sich und trinken einen Kaffee mit mir. Natürlich will ich nicht unsere Zeit vertrödeln, aber wir sollten uns ein wenig unterhalten. Über Sie, über mich und über Ihre Pläne. Das machen wir zum Warmwerden. Und um zu sehen, ob ich Ihnen helfen kann. Ich werde Sie persönlich beraten und betreuen – dazu muss ich Sie ein wenig ausfragen. Und Sie mich, oder?

2 | Die Fragezeichen

Designer beißen nicht (also, ich zumindest nicht). Fragen Sie. Lassen Sie sich die Dinge erklären. Meine Kunden haben ganz unterschiedliche Erfahrungen und Hintergründe. Wenn ich weiß, was Sie wissen und was nicht, kann ich Sie besser beraten und Sie verstehen besser, was es alles zu tun gibt.

3 | Was wollen Sie denn?

Machen Sie sich Gedanken, was Sie von mir wollen. Eine Idee? Ein Konzept? Ein fertiges Produkt? Eine Beratung? Ich arbeite gründlich, zielorientiert und fair. Ich kann bei Null anfangen oder vorhandenen Dingen einfach den letzten Schliff geben. Ganz nach Bedarf starten wir entweder damit, eine erste Strategie zu entwickeln (Zielgruppendefinition, USP, Kundenansprache, etc.) oder Sie senden mir Ihr Logo und ich mache eine Visitenkarte daraus. Wenn Sie sich vor unserem ersten Gespräch schon ein paar Gedanken machen, was Sie wollen und vor allem, was nicht, haben wir eine gute Grundlage, die wir ausbauen können.

4 | Was können Sie denn?

Machen Sie sich Gedanken, was Sie können. Sind Ihre Texte ausgefeilt und gut auf den Punkt gebracht? Dann können wir sie übernehmen. Haben Sie bereits professionelle Fotos und die nötigen Nutzungsrechte? Dann können wir direkt damit arbeiten. Wenn Sie schon über ein gutes Logo verfügen, können wir die Gestaltung darauf aufbauen. Sie sehen, wir müssen nicht unbedingt von vorne beginnen und schonen so Ihr Budget. Zeigen Sie mir also, was Sie schon haben und was Sie können.

5 | Der Weg

Sprechen Sie mit mir. Wir können jederzeit die Richtung ändern. Besser jedoch früher als später. Zeigen Sie mir Ihre geheimen Ideen, trauen Sie sich, über Ihr Budget zu sprechen. Wie gesagt: Kommunikation ist alles.

6 | Und der Spaß

Teilen Sie mit mir den Spaß an der Sache. Wenn wir gemeinsam großartige Ideen entwickeln und wenn letztendlich alles fertig ist, dann ist das immer ein Grund zu feiern – ganz egal wie. Denn in jedem Projekt steckt so viel Energie, Arbeit und Herzblut – das sollten wir zu schätzen wissen.