Mein Newsletter für dein Design ist da

Anmeldung zum Design Doctors Newsletter

26 Jahre Designerin, 16 Jahre Design Doctors, unglaublich zahlreiche und vor allem schöne Design-Projekte und eine wahnsinnig große Menge Vergnügen. Das ist ja mal ein ziemlich gutes Resümee, oder? Mittlerweile habe ich so viel Erfahrung in meinem Business und viele gute Tipps für alle grafischen Lebenslagen, dass es Zeit wird, diese auch einmal ganz gebündelt in einem Newsletter zum Thema Design zu teilen. Wertvolles Know-How, kurz und knapp und schön in Form gebracht.

Den Anfang hatte ich bereits mit meinem gleichnamigen Blog gemacht, aber nicht jeder hat die Zeit dort regelmäßig vorbei zu schauen, um nach neuen Beiträgen zu suchen. Deshalb wird es von mir ab sofort auch einen kostenlosen Newsletter mit Nachrichten aus der Praxis geben:
 
Grafik-Tipps für Nicht-Grafiker und Inspiration in Sachen Design. Maximal einmal im Monat frisch ins E-Mail-Postfach. Der Newsletter mit ganz praktischen Tipps für gutes Design im eigenen Unternehmen. Mit handfesten Empfehlungen und guten Erklärungen. Von WordPress bis PDF, von Datenschutz bis Grußkarten.

Denn eins ist ja mal klar: unsere Welt und unser Business werden immer komplexer. Da hilft es doch schon sehr, sich die relevanten Informationen einfach schön gefiltert zusammenfassen zu lassen. 

Interessiert? Dann geht es hier entlang zur 
Newsletter-Anmeldung.

Herzliche Grüße aus der Praxis,
 
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Schön schlau in 5 Minuten – Webdesign mit WordPress

Webdesign mit WordPress aus Hilden

Wovon rede ich da eigentlich?

Webdesign erscheint zu Beginn recht unüberschaubar und eigentlich wollen Sie sich im Detail ja auch gar nicht damit beschäftigen, denn dafür gibt es schließlich Expertinnen wie mich. Dennoch ist es hilfreich, wenn Sie verstehen, wovon ich da eigentlich rede. Hier in diesem Post gibt es einen Überblick über die wichtigsten technischen Begriffe, wenn Sie gemeinsam mit mir an Ihrem Webdesign arbeiten wollen.

WordPress

WordPress ist eine freie und kostenlose Webanwendung zur Verwaltung von Inhalten einer Website. Ursprünglich besonders zum Aufbau und zur Pflege von Blogs konzipiert, ist es derzeit eins der weltweit meist genutzten Content-Management-Systeme (CMS) für alle Arten von Websites. Die Bedienung, einmal erklärt, ist einfach und intuitiv, die Funktionalität ist umfangreich und nahezu beliebig erweiterbar, die Sicherheit wird durch eine große Entwicklergemeinde regelmäßig auf den neuesten Stand gebracht. Das sind die Gründe, weshalb ich mich auf WordPress spezialisiert habe.

Domain

Die Domain ist der Name, unter dem Ihre Seiten im Web zu finden sind, beispielsweise www.design-doctors.de. Dieser Name ist frei wählbar, darf aber nicht die Markenrechte anderer verletzen. Bei jedem Provider können Sie durch einfache Eingabe prüfen, ob Ihre Wunschdomain noch verfügbar ist oder sie bereits verwendet wird. Achtung: es gibt auch Domain-Namen mit Umlauten, allerdings habe ich bisher nur von schlechten Erfahrungen dazu gehört. Einige Browser können diese wohl nicht aufrufen.

Provider

Wenn Sie bisher noch keine Website haben, benötigen Sie einen Vertrag mit einem Provider, der Ihnen Serverplatz und die nötigen technischen Dienste bereitstellt. Für die Einrichtung von WordPress ist eine Datenbank erforderlich. Aufgrund der weiten Verbreitung von WordPress bieten dies die meisten Provider schon ab dem kleinsten Vertrag an. In dieser Datenbank werden alle Informationen gespeichert, um sie später über den Browser abrufbar zu machen.

Theme

WordPress arbeitet auf Basis von sogenannten Themes (Designvorlagen). Es gibt die Möglichkeit, auf zahlreiche kostenlose Vorlagen zuzugreifen. Möchte man jedoch individuellere Designs und professionelle Funktionen wie z.B. mobile Optimierung, umfangreichere Anpassungsmöglichkeiten und komplexere Seiten, empfiehlt es sich, die Lizenz für ein professionelles Theme zu kaufen. Mit Hilfe dieser Themes und entsprechenden Anpassungen im Code kann ich Ihre Website mit einem individuellen Design ausstatten, das zu Ihrem Corporate Design passt. Ein ganz klarer Vorteil gegenüber den sogenannten Baukastensysteme.

PlugIns

Die Funktionalität von WordPress lässt sich durch den Einsatz zahlreicher PlugIns erweitern. Eine gute Auswahl dieser professionellen Erweiterungen bietet u.a. Suchmaschinenoptimierung (SEO), Barrierefreiheit, automatisierte BackUps, Verwaltung von Veranstaltungen und Terminen oder zusätzliche Sicherheit.

Rechtstexte (Impressum, Datenschutzerklärung)

Für eine unternehmerische Website sind rechtliche Angaben zwingend erforderlich. Ohne Impressum, Cookiehinweis und Datenschutzerklärung kann der Betreiber einer Website abgemahnt werden. Ich bin Agenturpartnerin von eRecht24 und kann Sie hier mit Mustertexten unterstützen. Für Rechtsberatung und Bestätigung der Rechtssicherheit benötigen Sie einen Fachanwalt.

Bildrechte

Verwenden Sie ausschließlich Bilder, die Sie selbst gemacht haben, für die Sie jemanden beauftragt haben oder für die Sie eine ausdrückliche, schriftliche Erlaubnis zur Nutzung besitzen. Alles andere kann teuer werden. In meinem Beitrag zum Thema Bilderklau habe ich mich damit etwas ausführlicher beschäftigt.

Wartung, Updates und Backups

Sowohl WordPress selbst als auch die zahlreichen Erweiterungen werden laufend weiter entwickelt. Das macht sie sicher, zeitgemäß und an die jeweiligen Entwicklungen im Web, bei den Browsern angepasst. Regelmäßige Aktualisierungen sind daher sehr sinnvoll und lassen sich nach einer kurzen Einführung auch selbst durchführen. Ebenso eine regelmäßige Sicherung aller Daten (BackUp).

Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Die Optimierung einer Website für die Listung bei Suchmaschinen ist ein weites Feld. Die Parameter werden von Google regelmäßig angepasst oder erweitert. Ich empfehle für die meisten Seiten eine solide Basis, die man später weiter ausbauen kann.

Responsive Design

Nutzerfreundlichkeit auf Mobilgeräten (Smartphones, Tablets) kann mithilfe eines Designs erreicht werden, das sich automatisch an die jeweilige Größe des Displays anpasst. Google belohnt die mobile Optimierung mit einem höheren Ranking bei den Suchergebnissen.

Was ist denn eigentlich RGB und wer braucht schon CMYK?

Schön schlau in 5 Minuten – RGB oder CMYK?

Meine Kunden erhalten von mir die Reinzeichnung ihres Logos in unterschiedlichen Dateiformaten und Farbsystemen. Aber was ist denn überhaupt RGB? Und wann brauche ich CMYK? Das kann meine kleine Übersicht schnell erklären.

RGB oder CMYK – zwei Farbräume für unterschiedliche Zwecke

Grundsätzlich kann man sagen, dass das RGB-System für die Monitordarstellung benötigt wird. Ob im Internet oder in Emails – der RGB-Farbraum bildet Farben durch das additive Mischen der drei Grundfarben Rot, Grün und Blau nach. Somit kann man einmal festgelegte Farben relativ genau am Monitor/Display darstellen. Gewisse Ungenauigkeiten ergeben sich aus individuellen Monitoreinstellungen und lassen sich nicht ganz ausschließen, aber generell gilt: ein Logo in RGB ist die richtige Wahl für die Online-Darstellung.
Das CMYK-Farbsystem bildet die technische Grundlage für den hochwertigen Vierfarbdruck – wird also für Printprodukte genutzt. Wer punkten will, spricht es auch in etwa korrekt aus „ßie-äm-wei-käi“. CMYK steht dabei für die Farbbestandteile CyanMagentaYellow und den Schwarzanteil Key. Aus diesen vier aufgerasterten Farben wird in der Druckerei das Endprodukt gedruckt.

Wenn die Farbsysteme vertauscht werden

Druckt man eine Datei im RGB-Modus, sieht das Ergebnis anders aus als erwartet. Und postet man ein CMYK-Bild im Internet, werden die Farben sehr grell. Es macht also Sinn, das jeweils richtige Farbsystem zu wählen, um keine farblichen Überraschungen zu erleben und um die Farben möglichst überall gleich aussehen zu lassen.

Es wird komplex – Farbprofile, Andrucke und Farbfächer

Um Farbschwankungen beim Druck weitgehend auszugleichen, verwendet man in der Druckvorstufe sogenannte ICC-Profile – Anpassungen an die unterschiedlichen Druckmaschinen und Druckfarben. Entscheidend bei der Farbwiedergabe ist allerdings auch die Papierwahl: Farben wirken auf glänzendem Papier satter, auf cremefarbenen weniger kontrastreich und gelbstichiger. Ist die farbgenaue Wiedergabe im Druck wichtig, zum Beispiel wenn ein Logo immer exakt den gleichen Farbton haben soll, dann macht ein Probedruck Sinn. Der sogenannte Andruck dient der Feinjustierung bevor die Druckmaschine die gewünschte (hohe) Auflage druckt. Auch der Blick auf einen professionellen Farbfächer lohnt sich im Vorfeld, denn dieser ist verbindlicher als ein Monitorbild. Die Farbwerte der gewünschten Farben lassen sich dann direkt im Layoutprogramm umsetzen und jederzeit reproduzieren. Der CMYK-Wert 0/0/0/100 entspricht zum Beispiel 100 Prozent Schwarz.

Auf den Punkt gebracht

Eine Datei im CMYK-Modus ist für den hochwertigen Offset- oder Digital-Druck optimiert.
Der RGB-Modus ist ausschließlich für Dateien gedacht, die auf einem Monitor dargestellt werden sollen.